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Der richtige V12-Motorträger: „Wie man es dreht und wendet…“

Der Motorträger muss erst umgebaut werden

So ein V12 ist natürlich keine kleine Angelegenheit. Wer bislang an kleinen 4-Zylinder geschraubt hat, wird feststellen, dass es nicht nur mehr als drei mal so viele Teile gibt, sondern auch drei mal so viele Herausforderungen. Zum Beispiel einen passenden Motorträger finden.

img_8859Wir hatten uns im Vorfeld noch um den passenden Motorträger gekümmert. Hierbei sind wir im Internet und im Fachhandel immer auf Träger gestoßen, die den Motor hinten anflanschen. Meist mit Hilfe von 4 Stück Schrauben und Distanzhülsen.

Schon vor dem Kauf des Motorträgers hatten wir so unsere Bedenken, ob dies tatsächlich der richtige Weg ist. Jetzt wissen wir es: Er ist es nicht. Dies geht wohl bei kleinen 4, 6 oder 8 Zylinder-Motoren problemlos, aber bei dem Ferrari V12 geht dies nicht mehr. Es sei denn man hat einen Träger für LKW Motoren zur Hand.

Daher haben wir einen Standardträger umgebaut: Er hat einen zusätzlichen Tragarm (vgl. Foto) bekommen und neue passende Befestigungsplatten und somit kann der Motor nun an den vorgesehenen Befestigungspunkten seitlich fixiert werden. Diese Lösung ist für den V12-Motor perfekt, denn der Motor kann nun locker gedreht werden ohne Sorge haben zu müssen dass der Träger kollabiert.